Cote d`Azur

Reiserückblick Cote d´Azur

Reiserückblick Cote d´Azur

4. – 9. Juni 2017

 

Am Pfingstsonntag fuhren wir los,

das Verkehrsaufkommen ab dem Brennerpass war ziemlich groß.

Bis zum Gardasee mussten wir Geduld beweisen,

das ist halt so, wenn viele reisen.

Wir im Bus blieben cool und locker,

aßen Würstel, spielten Karten am „Bistrohocker“.

Und siehe da

um 19.30 waren wir auch schon da.

Im Hotel Bobby in Sanremo an der Blumenriviera bezogen wir glücklich die Zimmer,

zum Duschen vor dem Abendessen kamen wir nimmer.

Am Montag früh wollte Rainer uns gleich ein bisschen Sanremo zeigen,

danach holten wir Giusy ab, wir konnten sie gleich gut leiden.

Nizza und Cannes standen an diesem Tag am Programm,

nach einer kurzen Zeit kamen wir bei der Parfümerie Fragonard gut an.

Mit gutem Duft ging es von hier dann weiter,

die Panoramastraße stimmte uns alle heiter.

Beim Kap Ferrat machten wir einen Fotostopp – das herrliche Panorama war ein Augenschmaus,

in Nizza beim Karussell stiegen wir alle aus.

Mit Giusy gingen wir vorbei am Neptunbrunnen bis zur Oper vor,

ach nein – sogar bis zum Promenadentor.

Die Mittagspause verbrachten wir in Nizza,

es gab: Fisch, Pasta, Salate und Pizza.

Rainer holte uns wieder ab sodann,

wir fuhren weiter bis nach Cannes.

Die Fassaden der alten Hotels waren wunderschön,

auf dem Weg nach Cannes konnten wir auch viele schöne Häuser und Gärten sehen.

In Cannes stiegen wir beim Rathaus aus,

der lila blühende Jacaranda Baum sah super aus.

Ebenso die vielen Jachten am Hafen gefielen uns sehr,

das Gesamtbild war einfach toll – Sonne, Jachten, Palmen und Meer.

Bis zum Kongresszentrum ging Giusy mit uns die Promenade entlang,

wir sahen uns auch die Händeabdrücke der berühmten Schauspieler und Künstler an.

Auch hier genossen wir danach die freie Zeit

und waren um 17 Uhr zur Abfahrt bereit.

Am Dienstag hatten wir wunderschönes Wetter schon am Morgen,

drum machten wir uns für Monaco keine Sorgen.

Der Blick auf den  2 km2 kleinen Staat von oben runter war beeindruckend und grandios,

wir können 38.000 Einwohner hier leben bloß?

Begonnen haben wir mit dem Botanischen Garten,

einige wollten lieber draußen warten.

Danach fuhren wir nach Monte Carlo und gaben auf der Rennstrecke mal richtig Gas,

ein Klein LKW verdarb uns den ganzen Spaß.

Im Casino hatten wir eine Führung in den schönen alten Sälen,

die Spielbank war noch zu, so konnten wir unser Portemonnaie „Gott sei Dank“ nicht quälen.

Cafe de Paris, Hotel de Paris, Lamborghini,  Prada, Armani, Cartier und was einem halt so gefällt,

jawohl wir waren an diesem Tag in einer anderen Welt.

Die Jachten noch größer und schöner, alles ist möglich in dieser Welt,

wenn man besitzt das nötige Geld.

Nach Monaco Ville sind wir weiter gefahren mit dem Bus,

den Felsen erreichten mit der Rolltreppe, mit dem Lift und auch ein bisschen zu Fuß.

Ozeanographisches Museum, Gymnasium, U-Boot, Villa von Carolina, ihr weißer Mercedes Cabrio, Villa von Stefanie, Rathaus, Kathedrale Sante Maria Martacolata, Grab von Fürst Rainer und Grace Kelly, Fürstenpalast, Freizeit zum Mittagessen, Wachablöse, Fürstenpalast mit Audio Guide –

das alles konnten wir sehen

Um 17 Uhr mussten wir zum Bus wieder gehen.

Sehr müde kamen wir zum Hotel zurück,

doch 25 Gäste gaben sich nach dem Abendessen einen Ruck.

Sie fuhren mit Rainer noch nach Sanremo hinein – eine Stunde nach acht

und erlebten Sanremo auch bei Nacht.

Am Mittwoch holte uns Giusy vom Hotel gleich ab,

mit ihrem silbergrauen, kleinen FIAT.

Wir fuhren mit ihr ins Hinterland zurück,

auch an diesem Tag hatten wir mit dem Wetter Glück.

In Bordighera blieben wir kurz stehen,

wir wollten uns eine Gärtnerei ansehen.

In Dolceaqua gingen wir über die alte Brücke in den mittelalterlichen Stadtkern hinein,

niemand von uns will hier zuhause sein.

Nach der Antoniuskirche hatten wir freie Zeit,

danach waren wir für die Führung in Sanremo bereit.

Giusy führte uns vorbei am Casino durch die Fußgängerzone in den alten Kern und zum Hafen runter,

einige von uns gingen indessen ins Meer Baden ganz munter.

Den Nachmittag gestaltete jeder von uns wie er gerne wollte,

am nächsten Tag der Bus Richtung Mailand rollte.

Donatella unsere Stadtführerin zeigte uns das Piccolotheater, den monumentalen Friedhof, ein schönes Wohnviertel, den Sempionepark, das Amphietheater, den Triumphbogen, die Burg, die Mailänder Scala, die Galleria Emmanuel II., die Mailänder Dom von außen und von innen,

davor ließ sie ein gutes kaltes Bier ihre Kehle runter rinnen.

Heute fuhren wir entlang des Gardasees nach Hause,

machten dann und wann eine Gesundheitspause.

Ein bisschen Toilette – ein bisschen shoppen

Rainer wollte und kurz foppen.

Verkehrstechnisch lief es heute prima – ohne Stau und Zwischenfälle,

auch übers kleine deutsche Eck ging es ziemlich schnelle.

Beim Laschentzyhof kehrten wir noch ein,

bei manchen durfte es wieder mal ein Schnitzerl sein.

Jetzt ist die Reise jedoch aus,

vorbei mit lustig, wir müssen wieder zurück nach Haus.

Rainer und ich bedanken uns sehr herzlich für ihr Dabeisein, Sie waren eine tolle Gruppe – pünktlich, unkompliziert und nett – kommen Sie heute noch gut in ihr Bett.

Träumen Sie von der nächsten schönen Reise und bleiben Sie für immer Gesund und heiter

und empfehlen Sie uns bitte weiter.

Alles Gute und auf Wiedersehen

und nochmals herzliches, herzliches Dankeschön.

 

 

Autor

am Dez 05, 2017