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Reiserückblick Marokko

Da Wecker leit, puh nu so frua
Tjo des gehört zum Reisen halt dazua
Zum Edtbrustner in die Busgarage foan
Weil jetzt sind wir länger ned dahoam
Da Otto uns zum Flughafen nach Wien chauffiert
Beim selbstständigen Aufgeben vom Gepäck is a schneller Check In garantiert
A bisschen Zeit bis zum Boarding ist uns noch geblieben
Hat sich jeder am Flughafen noch herumgetrieben
Endlich abgeflogen – Schlaf nachgeholt – war das Fliegen ein wenig turbulent
Haben wir in der Ankunftshalle in Papa gleich dakennt
Ola Malaga
Die Edtbrustner Gruppe ist nun da
Vor der Stadtführung noch eine kleine Pause
Hat Papa belegte Baguettes für uns als Jause
Pipi Pause und Ausblick auf die Kirche und das Meer
Auf der Festung oben gibt der Blick auf die Stadt schon was her
Haben uns die zwei netten Damen noch durch die Innenstadt geführt
Beim römischen Theater, zum Picasso Haus und bei der Kirche ohne Südturm hauma immer die warme Sonne gespürt
Noch entspannen und aufnehmen das Flair
Freuen wir uns dann doch schon sehr
Den kurzen Zwischenstopp vor Gibraltar nicht zu vergessen
Wenn wir ankommen im Hotel und zu Abend essen
Ist ja am ersten tag doch sehr viel passiert
Und die Äuglein a schon miad

A paar Kilometer müssen wir am 2. Tag nu machen
Gibt’s aber zum Sehen einige schöne Sachen
Bis Tarifa is so hügelig und grün
Könnt ma sich fast wie in Irland fün
A kleine Runde in der Altstadt könn ma noch drehn
Bevor ma auf die Fähre nach Marokko gehn
Bei der Polizei den Stempel in den Pass bekommen
Sind wir nach 1h in Tanger angekommen
A paar Mal kontrolliert
Hat alles funktioniert
Um die Ecke kam unser Reiseleiter Bob
Hat er dann sapperlot
Den Bus vom Kreisverkehr zum Stehen gebracht
Die Polizisten haben sich a schon gedacht
Was mochn de zwa jetz
Zurück kamen sie mit Mandarinen im Netz
Diese waren während der Fahrt durch Tanger du das Villenviertel zu genießen
Der nächste Stopp war wo Atlantik und Mittelmeer ineinanderfließen
Bekamen wir durch Bob einen ersten Einblick von Land und Leute
Die großen Veränderungen und das Wachstum verglichen damals mit heute
Die Wärme der Sonne den Tag versüßt
In Rabat uns der Turm begrüßt
Und so geht auch der erste Tag auf afrikanischen Boden vorbei
Noch Essen im Hotel und dann ins Bett glei

Die Stadt am 3. Tag ist ein jedem bekannt
Nach ihr wurde sogar ein Film benannt
Am Weg nach Casablance wurder der Bus zum fahrenden Chor
Sangen wir unserem Geburtstagsind Michaela Happy Birthday vor
Zur Hassan Mosche haben wir uns aufgemacht
Haben sie hier wahrlich ein architektonisches Glanzstück vollbracht
Sowohl von Innen und Außen zum Bestaunen ein Genuss
Also zum Besichtigen ein Muss
Anschließend ein kurzer Spaziergang am Atlantik dem brausenden Meer
Knurrte der Magen dann auch schon sehr
Tische raus – Bier auf – Suppe und Brot – do dama ned lang um
Und so geht die Mittagspause auch schnell rum
Ins Landesinnere nach Marrakesch geht’s eiter
Bob und seine Gschichtln unser ständiger Begleiter
Damit ma von der berühmten Stadt Marrakesch moi an Eindruck haum
Wean ma glei mal am Gauklerplatz schaun
Da findet halt des pure Leben statt
Man Musiker, Schlangen, Affen und weitere Künstler zu Bestaunen hat
A Runde im Trubel gedreht
Ist dann auch schon spät
Und es zurück ins Hotel geht
Wo das Abendessern bereit steht
Die Hotelanlage sogar mit Pool und ganz im marokkanischen Stil
Die Einzigartigkeit so manchem sehr gefiel
Und deshalb man ja auf Reisen geht
Um zu erleben was im Reiseführer steht
Das Leben auf seine Art und Weise
Und mit der Zeit wird’s in jedem Zimmer leise

Von Marrakesch wollen wir noch mehr sehn
In der Früh wir gleich mal zu einem Palast gehen
Schöne Fliesen, Brunnen, Pflanzen und Fenster mit Gitter
Als Zeichen, dass es früher mit Körperlicher Nähe war recht bitter
Die ersten Souvenirs gekauft – Schlüsselanhänger, Postkarten, geschmückte Teller
Fahren wir weiter zum Garten vom Andre Heller
Eine schöne Bäume-, Kakteen-, Pflanzenlandschaft angelegt nach seinem Sinn
Muss man als Österreicher natürlich hin
Und hat es sich ausgezahlt – mit Sonne ein Traum
Ging es fürs Mittagessen in den Berber lebenden Raum
Bekamen wir einen Eindruck vom Hinterland – sogar Kamele standen zum Fotografieren bereit
Wars zum typischen Berber-Essen nicht mehr weit
Bei Pommes als ersten Gang haben wir a bisschen gschaut
Beim Tajine, die Hauptspeise, hauma richtig einikaut
Leckeres Essen, gute Gesellschaft, traumhafter Blick, strahlende Sonne und ein Flussbett in welchem ein wenig Wasser fließt
Wär schon traurig wenn ma solche Momente nicht richtig genießt
Is schon wieder vergangen eine Stunde
Geht’s zurück, dreh ma in der Medina von Marrakesch noch a Runde
Zum Schluss haben wir nich in eine Apotheke gschaut
Hat uns die Dame mit Humor erklärt für was ist welches Kraut
Und nach dem Abendessen und einem erfolgreichen Tag
Ein jeder gerne ins Bettal mag

Yala Yala
Die Sonne war zwar nicht da
Aber wir machen du wieder am Weg
Is eine lange Strecke und solls werden am Abend ned spät
Ist die Fahrt den ganzen Tag mit dem Bus
Auch a ganz besonderer Genuss
Aus dem Fenster schauen und die Landschaft betrachten
Jedes Detail gut beachten
Schafe, Dörfer, Märkte, See, Berge des Mittleren Atlas, verschiedene Bäume, Menschen dieser Kultur – das wahre Marokko ohne Trug und Schein
So soll es auf einer Rundreise sein
Zu Mittag wieder ein Boardmenü verzerrt
Wie es sich auf einer Edtbrustner Reise kert
Nach einer kurzen Pause beim Hotel le Chamonix – wos schon a bisschen europäisch ausgesehen hat
Sah man nach so vielen Kilometern Fes, die Königsstadt
Laut Wetter müssen wir Goldengerl sein
Solls nämlich zu dieser Jahreszeit auf der zurückgelegten Strecke schnein
Darum haben wir uns das Hotel mit Blick auf die Altstadt verdient
Wurden beim Abendessen mit Köstlichkeiten freundlich bedient

Fes, wohl ein Höhepunkt auf dieser Reise
Schmeichelt sie auf ihre eigene Art und Weise
Der erste Blick vom Aussichtspunkt entzückt
Die Sonne die Häuser ins beste Licht rückt
Vom Königspalast noch ein Bild geschossen
Dann haben wir uns wieder Bob angeschlossen
Durchs blaue Tor, die Farbe von Fes, sind wir gegangen
Um zu den Highlights der Stadt zu gelangen
Dächer voll Schaffell, die riechende Gerberei von oben, die wunderschöne Universität, singende Kindergarten Kinder, durch enge Gassen
Auf den schweigenden Reiseleiter, der von hinten alle zusammenhält, konnten wir uns verlassen
Man viele verschiedene Eindrücke nun hat
Geht es weiter in die nächste Stadt
In Meknes am großen Platz nochmal Sonne genießen
Und vom größten Tor Marokkos Fotos schießen
Mancher trinkt noch einen frisch gepressten Saft
Denn ist der Tag schon fast geschafft
In Rabat geht’s dann noch ins Mausoleum
Dieser Anblick haut einem zum Abschluss nochmal um
Traumhaft schen – anzusehn
Im schon bekannten Hotel geht’s dann zur Ruh
Ein letztes Mal machen wir in Afrika die Augen zu

Der letzte Tag mit Bob steht nun an
Am Weg nach Tanger er uns nochmal einiges erzählen kann
Aber bevor es wieder auf die Fähre geht
Noch ein Aufenthalt am Programm steht
Asilah, ein süßes Dörflein am Meer
Da bleibt die Souvenirtasche nicht leer
Zum Abschluss noch ein Pfefferminztee
Oder ein Nuss Nuss, wer lieber mag Kaffee
Ein letztes Abenteuer muss auch noch sein
Will so mancher Marokkaner in unseren Bus hinein
Bis zum Hafen in Tanger versuchens die Jungen
Ist sogar einer in den Motor gedrungen
Doch musste auch dieser wieder Heim – trotz geschick
Wir haben Spanien schon im Blick
Europa hat und wieder
Heute legen wir uns zum letzten Mal auf dieser Reise nieder

Und morgen geht’s dann wieder heim
Muss leider auch sein

Doch bleibt mir jetzt noch Zeit, um Danke zu sagen
Nach so vielen schönen Tagen
Zuerst einmal bei meinem lieben Papa
Warst du immer für alle und alles da
Mit dir zu reisen ist so unbeschwert
Weiß man da geht nichts verkehrt
Fährst du mit dem Bus
So sicher undnn gut, dass es für uns ist ein Genuss
Deine Erfahrung, Bemühungen und dein Humor
Da macht dir niemand etwas vor
Früher hab ich mich vor jedem Urlaub versteckt
Doch durch dich habe ich die Reiselust entdeckt
Du hast für Sebastian und mich die Erfahrung möglich gemacht
Konnten wir nochmal Zeit zusammen verbringen und haben gemeinsam gelacht
Ich wünsche dir für deine nächsten Reisen nur das Beste
Bis du wieder kommst zum Hochzeitsfeste
Denn wenn du endlich kommst nach Österreich zurück
Feiern wir gemeinsam das Leben und deiner Tochters Liebesglück

Auch bei Sebastian gilt es Danke zu sagen
Hoffe du musstest dich nicht zu sehr plagen
Doch ich glaube es hat dir Spaß gemacht
Immerhin hast du viel gelacht
Den Kaffee mit so viel Liebe gemacht und serviert
Da war Köstlichkeit garantiert
Aus der Küchenarbeit hielt ich mich somit raus
Wär schön wenns auch so wär Zuhaus
Warst mir ein hilfreicher Begleiter
Vielen Dank, hoffentlich geht es Zuhause so weiter

Und nun ein Dank an Sie liebe Gäste zum Schluss
Ich hoffe es war für sie auch ein Genuss
Durch ihr Verständnis, Humor und Pünktlichkeit
Kann man problemlos Reisen so weit
Denn wenn man reist in ein fernes Land
Läuft nicht alles nach unserem österreichischen Verstand
Braucht man Offenheit und Mut
Wenn man solch eine Reise tut
Und für den marokkanischen Lebenstil waren Sie bereit
Somit herzlichen Dank für die besondere Zeit

Die wirkliche Reise des Lebens besteht nicht nur darin, neue Welten zu suchen, sondern seine eigene mit offenen Augen zu betrachten!

Und wo lernt man am besten über das eigene Leben nachzudenken, dankbar zu sein und sich für Neues zu öffnen, wenn nicht auf einer Reise wie dieser

So wünsch ich Ihnen noch viele besondere Momente, noch lange Gesundheit und Freude am Reisen. Nicht damit Sie noch viele Länder abhacken können, sondern dass Ihr Interesse an anderen Kulturen gestillt, die Schönheit anderer Länder entdecken und die Zufriedenheit am eigenen Leben gezeigt wird. Denn wer kommt nicht nach einer noch so schönen Reise nach Hause und sagt: „Zuhause ist es doch am Schönsten.“

Und bevor ich nun werde wieder still
Vielleicht sehen wir uns wieder auf einer Reise – so Gott will.

Autor

am Feb 18, 2020