Sri Lanka - Perle im Indischen Ozean

Reiserückblick Sri Lanka

Reiserückblick Sri Lanka

24.02 – 08. März 2018

 

Wir haben Sri Lanka überlebt!
das fällt mir ein, wenn ich an den Verkehr, an die Art wie hier überholt, wird zurückdenke!
Ja, wir haben Sri Lanka überlebt, kennengelernt, lieben gelernt.
Freundliche, hilfsbereite Menschen, lächelnde Gesichter wohin man blickt und eine Landschaft so grün, so üppig und so wunderschön.
Angekommen am So, den 25. Februar am Flughafen Bandaranaike International Nähe der Hauptstadt Colombo.
Unser Reiseleiter Lucky empfängt uns nach unserem langen Flug und zeigt uns gleich die Hauptstadt Sri Lankas.
Wir haben Glück – es ist Sonntag und wenig Verkehr.
Wir kommen gut voran und Lucky zeigt uns verschiedene Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Beim Unabhängigkeitstempel machen wir einen WC Stopp und können dort auch die Statue des 1. Präsidenten Sri Lankas bewundern.
Viele Leute tummeln sich heute in den Parkanlagen und im Tempel.
Nach den 1. Eindrücken vom Land checken wir im Hotel Stewart by Citrus in der Stadt Colombo ein.
Die Stimmung auf den Straßen ist hervorragend.
Livemusik und jede Menge Festbesucher lassen uns unsere Müdigkeit vergessen.
Wir genießen ein hervorragendes Abendessen und lassen uns danach von diesem Treiben vor unserem Hotel einstimmen auf unsere Rundreise in diesem so spannenden Land.
Hary jang heißt es in der Früh.
Unser Ziel Sigiriya, der Löwenfels wartet auf uns.
Nach einigen Schritten überrascht uns schon der 1. Regen.
Wieder bei schwüler Hitze ging es hinauf zu den Wolkenmädchen, manche schaffen es auch zu den Löwenpranken und viele sogar ganz hinauf die 1200 Stufen oder mehr bis auf den Monolith, um über die Weiten des Landes zu blicken.
Starker Regen macht nicht nur die Sicht, sondern auch den sicheren Tritt schwierig.
Tropfnass und an 2 verschiedenen Stellen treffen wir unten angekommen wieder zusammen.
Ein 2. Mal sollte uns das nicht mehr passieren so nass zu werden. Wir sind ja alle mit Schirm und Regenjacke ausgerüstet!
Am Abend treffen wir im Hotel Saunter Paradise ein. Eine Bungalowanlage mit Pool, Restaurant und eine Luftfeuchtigkeit, die unsere nassen Schuhe und Kleidungstücke nicht wirklich trocknen lässt.
Verwöhnt mit einem köstlichen Abendessen gehen alle in ihr kleines Häuschen schlafen.
Am 4. Tag sehen wir uns den Höhlentempel in Dambulla an.
Einige Stufen haben wir wieder zu überwinden, bevor wir die vielen Buddhas bewundern können.
Liegende, Stehende, Sitzende Buddhas mit verschiedenen Handhaltungen dürfen wir im Vorbeigehen fotografieren. Doch der Regen überrascht uns wieder.
Teils barfuß, teils tropfnass erreichen wir wieder den Bus.
Diesmal alle am richtigen Parkplatz.
Wir fahren zurück zu unserem Hotel.
Vor der Kochvorführung ziehen wir uns trockene Sachen an.
Die Kochvorführung im Restaurant inmitten der Anlage interessiert uns sehr.
Das Ergebnis schmeckt hervorragend.
Anschließend freuen wir uns auf die 1. Safari.
Auch auf der Fahrt zum Minneriya Nationalpark lässt der Regen nicht lange auf sich warten.
Die Fahrt in den Jeeps wird zum Abendteuer.
Doch das Wetter hat auch sein Gutes.
Viele Elefanten lassen sich vom Regen abkühlen und wir können unzählige Dickhäuter mit ihren Jungen beobachten.
Auch das Steckenbleiben unserer Jeeps im Schlamm überleben wir mir nur schmutziger, nasser Kleidung.
Dafür gibt es am Abend eine Happy Hour und Jogaunterricht vom Feinsten.
Am nächsten Tag steht Kandy am Programm.
Auf der Fahrt dorthin stoppen wir bei einem Buddha und einer Stuba für ein Foto und bei einem Kräutergarten, der alles bietet was der Mensch gegen seine Wehwehchen braucht.
Der Aufenthalt in diesem Garten war sehr interessant.
Wir packen unsere Taschen voll mit  Gewürzen, Salben, Öl und sonstigen Wundermittel.
Weiterhin lernen wir das Universitätsviertel von Kandy kennen mit dem wunderschönen Benjamin (Baum) in der Mitte.
Danach dürfen wir bei einer traditionellen Tanzshow teilnehmen und somit zusätzlich zum Verkehr, zum regen Leben links und rechts der Verkehrsadern zu all dem was wir mit unseren Augen sehen einen Einblick in Kultur und Tradition bekommen.
Der nächste Tag ist Vollmondtag. Ein großer Feiertag.
Alle Buddhisten gehen in den Tempel, trinken keinen Alkohol und viele brauchen nicht zur Arbeit zu gehen.
In der Edelsteinschleiferei wird jedoch gearbeitet und verkauft. Der 10 minütige Film gibt uns interessante Informationen.
Im Botanischen Garten verbringen wir nach dem Besuch der Schleiferei einige Stunden.
Wunderschöne alte Baumriesen, jede Menge Blumen und Pflanzen, die faszinieren und das Auge erfreuen.
Am Nachmittag überrascht der Besuch einer Teefabrik.
Nach dem fleißigen Sammeln und Ernten der Teeblätter besuchen wir die Fabrik, sehen die Herstellung, genießen die Verkostung und freuen uns über den Kauf verschiedener Ceylonteesorten.
2 Nächte konnten wir im Ray Heritage Hotel verbringen mit herrlicher Aussicht und netten Weckruf der Blasmusik vom Mädchensollege.
Auch das Problem mit Alkohol bei Vollmondtag lässt sich leicht beheben.
Man braucht dazu nur eine große Stoffserviette, eine Kaffeetasse und einen Kellner der bei diesem Spektakel mitspielt.
Am 7. Tag, Freitag, also ein ungünstiger Tag verlassen wir zeitig in der Früh das Hotel.
Wir besuchen den Zahntempel, das Maria Zell der Buddhisten.
Unter vielen Menschen tummeln auch wir uns in diesem Tempelareal.
Eindrücke und Gerüche überschlagen sich.
Zu guter Letzt sehen wir auch einen schön geschmückten in Ketten gelegten Elefanten, der für ein bisschen Aufregung in unserer Gruppe sorgt.
11:20 Abfahrt – Türen werden nicht geschlossen, aber los geht die Zugfahrt von Kandy bis Nanu Oya.
4 Stunden Fahrt vorbei an Teeplantagen und einer unglaublich schönen Landschaft.
Vom Bahnhof werden wir vom Bus wieder abgeholt und nach Nuwara Eliya in die Stadt des Lichts, auch „little England“ genannt, gebracht. Am Weg dorthin sorgt ein junger Läufer und Blumenverkäufer in den Serpentinen für Unterhaltung im Bus.
Nach dem Marktbesuch und der Besichtigung einer anglikanischen Kirche beziehen wir das Hotel Ramboda Falls. Die Lage des Hotels und das Panorama waren atemberaubend.
Am nächsten Tag schlängeln wir uns den Berg wieder hinauf, fuhren nochmals an den schönen Bauten im Kolonialstil, an Golf Plätzen, Pferderennbahnen, Stauseen und schönen Hotels der Stadt NE vorbei.
Stoppen wollen wir erst beim Hindutempel Siddha Aman, danach beim Wasserfall Ella und später beim Waisenhaus der Elefanten in Udawalawe.
Eine halbe Stunde beobachten wir die großen und kleinen Elefanten beim Milchtrinken, Blätter fressen, Baden und Balgen.
Es gibt wieder Regen. Regen und Safari.
Was für ein Zufall. Abenteuer pur. Es blitzt und schüttet. Doch dann: Der Himmel lichtet sich.
Wir nehmen die Fahrt weiter auf und genießen eine tolle Fahrt durch den Nationalpark. Elefanten, Pfaue, Wasserbüffel, Rehe und verschiedene Vogelarten können wir aus greifbarer Nähe fotografieren.
Ein schöner, abenteuerlicher Tag geht zu Ende und mit ihm auch eine wunderschöne Rundreise auf Sri Lanka.
Asele, unser Busfahrer hat die Sache gut gemacht, auch wenn er manchmal gefahren ist wie ein Verrückter (Zitat Lucky). Asele II hat uns eine Woche lang verwöhnt und Lucky hat uns viele Fragen beantwortet, uns über Land und Leute informiert und Hilfsbereitschaft und Demut vorgelebt.
Viele Eindrücke wollen jetzt verarbeitet werden.
Das machen wir am besten am Strand.
Im Hotel Eden Resort und Spa können wir noch 3 Tage und 4 Nächte unsere Seele baumeln lassen.
Oder eine Bootsfahrt am Fluss machen, eine Hochseefischfangfahrt, eine Schnorchel Tour, Massagen genießen, shoppen am Strand oder am Markt, das Tuck Tuck fahren ausprobieren, die Kinder im SOS Kinderdorf besuchen, das gesponserte Haus samt Familie besuchen, sich an der Bar im Pool einen Sonnenbrand holen, die zahlreichen Streifenhörnchen füttern, essen, trinken, plaudern, lachen, einfach leben und genießen.
Bitte aufwachen. Die letzten 13 Tage sind vorbei. Sie zählen zu unserer Geschichte. Ich hoffe jeder von euch kann eine wunderschöne Geschichte in seinem Gedächtnis, in seinem Herzen lesen. Zahlreiche Fotos werden an diese Reise erinnern. Ich hoffe sie zaubern ein Lächeln in Ihr Gesicht.
Herzlichen Dank für Ihr Dabeisein von Herzen alles Gute!
Ayubovan – Ich wünsche Ihnen ein glückliches, langes Leben.
 

 

 

 

 

 

 

Autor

am Mrz 15, 2018